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Auffangstation

für verletzte Greifvögel und Eulen



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Die ehrenamtliche Pflege der meist verunglückten, abgegebenen aber vorwiegend abzuholenden Greifvögel und Eulen, aus der näheren und weiteren Umgebung ist natürlich mit - nicht unerheblichen - Kosten verbunden.
Deshalb wurde auch ein Spendenkonto eingeführt, damit wenigstens ein Teil der Kosten für den Erhalt der Pflegestation ausgeglichen werden können.

Fundvögel können nach telefonischer Voranmeldung in unserer Praxis
oder bei Hans Kurt Hussong abgegeben werden.


Anschrift:
Hans Kurt Hussong,
Oberfürberger Straße 91,
90768 Fürth
Tel.: 0911-721838,
Mobil: 0172-1694432,
E-Mail: hkhussong@aol.com



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DFO- Deutscher Falkenorden e.V.
Film:
"Hilfe für Greifvögel & Eulen: Vom Notfallpatienten zur erfolgreichen Auswilderung. Die Aufgabe von Auffangstationen & Falknern."
Durch einen Klick auf das Vorschaubild werden Sie mit der Facebook-Seite von DeutscherFalkenorden verlinkt.


 


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Verunglückter Sprinz* wieder ausgewildert

Am 12. März erhielten wir den Anruf besorgter Mitbürger aus der Fürther Südstadt: „In unserer Straße ist ein Falke gegen ein Verkehrsschild geflogen und liegt nun auf dem Rücken. Krähen und Elstern haben sich schon um ihn geschart und beginnen auf ihn einzuhacken! Können Sie helfen? Wir bringen den Vogel gerne zu Ihnen.“ Natürlich können wir helfen, war die Antwort und nur eine halbe Stunde später stand ein älteres Ehepaar mit einem Papageienkäfig vor unserer Haustüre.

Der avisierte Falke entpuppte sich als ein wunderschöner mehrjähriger Sprinz* (* der männliche Sperber wird Sprinz genannt), der bei einem Jagdflug und der wahrscheinlichen Konzentration auf den Beutevogel mit einem Verkehrsschild kollidieret war und dabei ein Schädeltrauma erlitten hatte.

Damit er sich frei von Stress erholen konnte, wurde er in einer Katzenbox dunkel gestellt. Die angebotene Atzung nahm er am nächsten Tag zögerlich an; machte aber noch immer keinen fitten Eindruck. Es fehlte noch der Fluchtreflex.



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12.3. traumatisiert ohne Reaktion auf dem Schreibtisch 14.03. in der Volière


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Am 14.3. wurde er in eine Volière der Auffangstation verbracht, wo er täglich drei Eintagsküken atzte und sich dabei sichtlich erholte. Er reagierte nun ganz natürlich mit Flucht, wenn er mich sah und flog tatellos in der Volière.

Nach sechs Tagen Aufenthalt in unserer Auffangstation konnte der Sprinz gesund, sowie mit einem Vogelwartenring versehen, mit besten Aussichten auf ein Überleben, in Freiheit wieder entlassen werden.



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16.3. mit vollem Kropf 18.3. Entlassungstag


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Unseren Paten vielen Dank!

Greifvogelauffangstation Hussong Fürth:
Viele der bei uns angelieferten Greifvögel können nach tierärztlicher Versorgung sowie durch Fütterung mit guter, artgerechter Atzung wieder in guter körperlicher Verfassung zurück in die Natur entlassen werden. Einige sind jedoch nach Ausheilung der Verletzungen in Freiheit nicht mehr überlebensfähig oder erst nach längerer Zeit wieder auswilderbar. Sie können aber unter unserer Obhut noch für die Nachzucht von Jungen dienen, welche ausgewildert werden oder als Ammen für uns überbrachte junge, unselbständige Findlinge dienen.

Eine Patenschaft mit einem Jahresbetrag ab € 100,- kann die Unterbringung und Versorgung eines Vogels sichern.

Machen Sie sich oder Freunden eine Patenschaft als z. B. als Weihnachtsgeschenk



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Noch zu vergebende Patenschaften:

Sperber (Accipiter nisus)

Vermutlich hat sich der männliche Sperber „Spezi“ bei einem Jagdflug nach Spatzen in einem Gebüsch ein Auge verletzt. Dieses Auge ist erblindet und der Sperber kann nicht mehr räumlich sehen.
Er wurde ermattet aufgegriffen und als Dauerpflegefall in unsere Station eingeliefert.
noch frei
Wanderfalke (Falco peregrinus)

Dieser weibliche Wanderfalke „Prinzessin“ wurde wie der Falke „Fritz“ mit gebrochenem Flügel im Stadtbereich aufgefunden. Wie dieser ist er in der Natur nicht mehr überlebensfähig.

Wir hoffen, dass sie zusammen mit Fritz als Adoptiveltern für anderer Falken dienen können oder auch evtl. eignen Nachwuchs für die Auswildereung in die Natur hervorbringen.


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Vergebene Patenschaften:

Turmfalkenpaar (Falco tinnunculus)

Beide Vögel dieses Paare sind durch ausgeheilte Flügelverletzungen stark flugbehindert. Sie könnten in Freiheit nicht überleben. In der Volière haben sie sich als Ammen für verwaiste Turmfalkennestlinge bewährt.

Sie haben 2015 vier eigene Junge erbrütet, die nachdem sie selbständig geworden waren ausgewildert wurden.
Patenschaft vergeben für Jahr

2014 Eva u. Björn Haas
2015 Eva u. Björn Haas
Wanderfalke (Falco peregrinus peregrinus)

Der Falke hat sich bei einem Jagdflug an einer Antenne einen Teil des Brustmuskels herausgerissen. Mittels falknerischem Training wurde sein Flugvermögen geprüft. Er ist leider für ein Überleben in Freiheit nicht mehr geeignet. Als Dauerpflegefall kann er evtl. für die Nachzucht zum Zwecke der Auswilderung dienen.
Patenschaft vergeben für Jahr

2014 Albert u. Petra Finger
2015 Albert u. Petra Finger
Mäusebussard (Buteo buteo)

Der weibliche Bussard ist auf einem Auge erblindet und dadurch in freier Natur nicht mehr überlebensfähig.
Patenschaft vergeben für Jahr

2013 B. Höhr
2014 B. Höhr
2015 B. Höhr
Wanderfalke (Falco p. peregrinus)

Der weibliche Falke wurde mit gebrochener Schwinge unter einer Hochspannungsleitung gefunden. Der Knochen wurde genagelt und ermöglicht dem Falken das Fliegen in der Volière; Jagdflüge in der Natur auf andere Vögel sind ihm nicht mehr möglich.
Patenschaft vergeben für Jahr

2014 Stephanie Schachler
2015 Stephanie Schachler
Sperber (Accipiter nisus)

Dieser weibliche Sperber „Lisa“ ist bei der Jagd nach Spatzen gegen einen Zaun geflogen und hat sich dabei den linken Flügel derart verletzt, dass er als reiner Vogeljäger längere, schnelle Jagdflüge nicht mehr ausführen kann.

Wir wollen ihn mit einem in der Station befindlichen männlichen Dauerpflegefall verpaaren, um die eventuelle Nachzucht dann in die Natur zu entlassen.

Patenschaft vergeben für Jahr

2016 Gerh. Lindinger
Baumfalke (Falco subbuteo)

Der männliche Falke kann wegen eines Flügelbruches nicht mehr ins Winterquartier nach Südafrika fliegen.In der Auffangstation wird er mit ausreichendem Futter versorgt.
Patenschaft vergeben für Jahr


2016 Kilian u. Lukas Lorz
Wanderfalke (Falco peregrinus)

Der männliche Wanderfalke „Fritz“ wurde mit gebrochenem Flügel im Stadtgebiet Fürth aufgefunden.
Vermutlich hat der Falke bei der Jagd auf Stadttauben durch Kollision mit einer elektrischen Leitung diese Verletzung erlitten.

Durch tierärztliche Behandlung konnte der Flügel wieder so weit repariert werden, dass sich der Vogel in einer Volière gut bewegen kann. Für ein Überleben in der Natur reicht das Flugvermögen leider nicht mehr aus.
Patenschaft vergeben für Jahr


2016 Birgit Höhr


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Beendete Patenschaften

von Pfleglingen, die bedingt durch Unterernährung (wie z.B. Mäusebussarde im Winter) oder kurierbaren Verletzungen bei uns waren, welche nach Ausheilung und anschließendem falknerischen Flugtraining zeigten, dass ein Überleben in der Natur möglich ist.



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Erfolgreich ausgewildert:

Habicht (Accipiter gentislis)

Dieser männliche Habicht flog bei einem Jagdflug gegen ein Fenster und hatte sich hierbei am Flügel verletzt. Es dauerte mehrere Monate, bis er wieder in die Freiheit entlassen werden konnte.

Konnte im Sommer 2014 erfolgreich ausgewildert werden!
Patenschaft vergeben für Jahr

2014 Sabine Königer

Danke für Ihre Unterstützung
Mäusebussard (Buteo buteo)
Dieser männliche Bussard wurde abgemagert auf einem Feld eingefangen. In der Auffangstation wurde er mit guter, ausreichender Atzung wieder zu Kräften gebracht und in Freiheit entlassen.

Konnte im Frühjahr 2014 rechtzeitig vor Beginn der Brutperiode gesund in die Natur entlassen werden. Wir hoffen, dass er eine Partnerin gefunden hat.
Patenschaft vergeben für Jahr

2013 M. Stork
2014 M. Stork

Danke für Ihre Unterstützung


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Das Spendenkonto lautet:

Greifvogelstation
Dr. Rainer Hussong
Konto 985 44 07
BLZ 762 500 00
Sparkasse Fürth

IBAN: DE68762500000009854407
BIC: BYLADEM1SFU

Vielen Dank!


 


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Gäste unserer Auffangstation:



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Durch Anklicken der kleinen seitlichen Abbildungen werden diese im Hauptfenster vergrößert angezeigt.



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Greifvogel- und Eulenauffangstation 2016

Im laufenden Kalenderjahr 2016 wurden bis Ende des 3. Quartals 41 verschiedene Vögel aufgenommen von denen 22 wieder ausgewildert werden konnten.





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Sperber Turmfalke (am 21.2.2015 ausgewildert) Wanderfalke


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Aufgenommene Greifvögel, Eulen und andere

gesamt im Zeitraum von 2001-2015



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Anzahl


ausgewildert eingeschläfert
bzw. verendet
Pflegefälle, noch in der Station
464 255 192 7


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Zu- und Abgänge im Kalenderjahr 2015

Art Anzahl ausgewildert eingeschläfert
bzw. verendet
noch in der Station
GREIFVÖGEL        
Wanderfalke 1     1
Baumfalke 1     1
Turmfalke 19 10 9  
Habicht        
Sperber 4 2   2
Mäusebussard 9 6 3  
Rohrweihe 1   1  
EULEN / KÄUZE        
Waldkauz 6 5 1  
Waldohreule 3   3  
Schleiereule 2 1 1  
sonst. VÖGEL        
Zilpzalp 1 1    
Mauersegler 5 5    
Star 1   1  
Wasserralle 1 1    
gesamt 54 31 19 4


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Folgende Arten wurden bisher aufgenommen

Greifvögel Eulen u. Käuze andere Vögel Reptilien
Baumfalke
Habicht
Mäusebussard
Rohrweihe
Rotmilan
Sperber
Turmfalke
Wanderfalke
Wespenbussard
Schleiereule
Uhu
Waldkauz
Waldohreule
Sperlingskauz
Dohle
Eisvogel
Graureiher
Haubentaucher
Kuckuck
Mauesegler
Rabenkrähe
Zwergrohrdommel
Höckerschwan
Wacholderdrossel
Grüner Leguan


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wie schon in den Vorjahren, zeigte sich auch in diesem Jahr wieder, dass Greifvögel meist in stark verletztem Zustand in die Station eingeliefert werden. Einige von ihnen können nach tierärztlicher Versorgung wieder freigelassen werden.

Die Zahl der Mäusebussarde ist bedingt durch die Schneelage zu Jahresbeginn sehr hoch. Viele von ihnen waren bei Aufnahme von toten Tieren auf der Fahrbahn mit Autos kollidiert.



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Weitere Gäste unserer Auffangstation:



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Für die Auffangstation haben bereits gespendet:

Ingo Kehrt, Andrea Farnbacher, Angelika Müller, Sigrid Staschik, Ludwig Posselt, Viola Winter, Florian Schebitz, Frau Königer, Fam. Steinadler, Margit Köhler, D. + P. Streng, Th. Hierl, Landesbund für Vogelschutz Nürnberg, Dr. Agnes Braum-Schmidt, Hans-Georg Kett, Ira Hettmannsperger, Ute Rauchenwald, Manfred und Rosemarie Tesche, Bund Naturschutz Altdorf, Landesjagdverband Kreisgruppe Fürth, Dr. Elmar Schlögel Stiftung, DFO LV Bayern, Claudia Schuster, Erwin Hofmann, Jägergesellschaft Brauner Hirsch Nbg, Heinz Baierlein, Thomas Wachtler, Bastian Sander, Marcel Krüger, Hermann Schrammel, Walter Schimmer+Britta Meis, Stiftung "Herbst", "Stiftung für wildlebende Tiere", Van der Kolk M., Bischoff J.+I., Hein G., Haas S., Heindl K.H, Meissner B., Ruchser M., Rast F.+M., Winkler J., Rascher C., Schwemmer S., Weigel R.+S., Glasmacher H.D.+K., Rossel H., Müller A., Volkmann H.+S., Kippes W., Dehm K.-H., Klein H., Siemens AG, Stork Bernd, Höhr B.+R., List B., Schachler S., Haas A., DC Energieprojekte, Merker, W., Walther, R., Förderverein Rockefeller, Köhler, J., Finger, A.+P., Vera Krüger, Klaus Auernheimer, Blaesing W. & U., Ulrich D., Dr.U.Hartung/J. Nietfeld, U. Flormann, Dr. J. Lehner, C. Aufotu, F.Mühling, G+R Lindinger, M. Opl u. R. Schneemilch, N. Haas, H. Durant, S. & C. Reichl, S. Stolz, P. Lorz, A. Strobel, Brunner K. & Mang Cl., Lorenz-Walker Ch.

Stand 07.11.2016



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Unseren Spendern ein herzliches Dankeschön!



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Auszeichnung "Grüner Engel" in Bayern

Aus Anlass des "Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit 2011" wurde erstmalig die Auszeichnung "Grüner Engel " vergeben. Die Auszeichnung besteht aus einer Urkunde und einer Ehrennadel.
Die spezielle Ehrung erfolgt für vorbildliche Leistungen und langjähriges, nachhaltiges, ehrenamtliches Engagement im Umweltbereich.

Aushändigung am 26.11.2015, von Staatsministerin Ulrike Scharf an Hans Hussong



 


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Laudatio

für Hans Hussong am 26.11.2015

Seit dem Jahr 1968 engagiert er sich ehrenamtlich für Falken. In dieser Zeit nahm er die Aufgaben aus verschiedenen Ämtern wahr, wie den Vorsitz des Landesverbandes Bayern des Deutschen Falkenordens, oder des stellvertretenden Geschäftsführers des Deutschen Falkenordens sowie des Obmanns für Greifvogelzucht des Deutschen Falkenordens. Zusammen mit seinem Sohn gründete er im Jahr 2001 eine Auffangstation für Greifvögel und Eulen in Fürth. In den ersten 12 Jahren ihres Bestehens wurden dort über 360 Vögel versorgt und gepflegt. Dank seiner Initiative konnten in Fürth zwei Kirchtürme zu artgerechten Brutplätzen ausgebaut werden, die regelmäßig von Wanderfalken genutzt werden.


 


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Blauer Kurier vom 25.11.2015, Artikel:




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Sturmschaden an der Auffangstation!

Im Juli 2013 wurden bei einem heftigen Sturm Teile der Auffangstation schwer beschädigt. Mehrere Äste, darunter einer mit 40 cm Durchmesser, schlug aus einer Höhe von ca. 10 m auf der Dachkonstruktion auf. Die Wucht war so groß, dass mehrere Balken brachen und Teile des Astes bis in den Innenraum der Voliere eindrangen. Zum Glück wurden keine Insassen verletzt und kamen mit einem großen Schrecken davon! Bis die Reparatur abgeschlossen ist, müssen sie in Behelfsunterkünften untergebracht werden.



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Artikel vom 13. Februar 2008 in der Fürther Stadtzeitung:



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Auffangstation für Greifvögel

Die Fürther Hobbyfalkner Hans Kurt Hussong und Dr. med. vet. Rainer Hussong kümmern sich seit Jahren um bedürftige Greifvögel. Ihre Sachkenntnis, verbunden mit der tierärztlichen Unterstützung, ist die ideale Kombination, um die Pfleglinge fachgerecht aufzuziehen und auf ein selbstständiges Leben in der Natur vorzubereiten.
Im Lauf der Jahre hat die Zahl der aufgenommenen Vögel ständig zugenommen, so dass zusätzlich zum Privatgrund ein städtisches Grundstück gepachtet werden musste. Viele Tierheime und Tierschutzvereine aus der Region, Tierärzte und sogar der Tiergarten Nürnberg übergaben Greifvögel und Eulen an die beiden Hussongs. Da die Futter- und Fahrtkosten hoch sind, wird um Spenden gebeten.



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